↑ Zurück zu Frankreich

Geschichte

von Frankreich:

Anne de Bretagne :
Anne de Bretagne (1477 – 1514), Königin und Erbtochter des letzten Herzogs der Bretagne. Mit 11 wurde sie Herzogin und heiratete mit 12 Charles VIII. von Frankreich. Nach dessen Tod heiratete sie seinen Nachfolger Ludwig XII.. Diese Heirat hat die Vereinigung der Bretagne mit Frankreich herbeigeführt. Ihre aus dieser Ehe stammende Tochter Claudia wurde als Frau von Franz I. Königin von Frankreich.


Catherine de Medicis :
Cathérine de Médicis (1519 – 1589). Als Regentin für ihren Sohn Karl IX. stärkte sie die Stellung der Krone. Ihr Einfluss führte 1572 zum Bludbad der Bartholomäusnacht. Man nannte sie die „schwarze Königin“, und munkelte, dass sie auch Politik mit Gift mache. Während Zeitgenossen in ihr den Teufel sahen, betrachtet die Geschichte sie als eine Frau, die sich dem Wohl des Staates verschrieben hatte.


François 1. :
König François 1. (1494 – 1547) gilt als Wegbereiter der französischen Sprache, die bis dahin nur vom Hochadel gesprochen wurde. Im Norden sprach man den Dialekt „oil“ im Süden „oc“. Schriftstücke wurden in Latein verfasst. François 1. verpflichtete Justiz und Verwaltung, seine Muttersprache „françois“ (französisch) zu sprechen und zu schreiben.


Jakobiner:
Die Jakobiner (1789 – 1799). Der Orden wurde von bretonischen Abgeordneten gegründet. Nach ihrem Tagungsort, dem Dominikanerkloster St. Kacques in Paris, nannten sie sich „Jakobins“. Es war der wichtigste polit. Klub während der Revolutinswirren. Unter der Führung von Robestierre organisieten sie eine Schreckensherrschaft. Nach dessen Sturz 1794 wurden sie nur kurzfristig verboten.


Karl der Große :
Charlemagne, Darolus Magnus, König der Franken (747 – 814), gilt als eine der größten europäischen Herrscherpersönlichkeiten. Durch seine politische Konzeption hat er die geschichtliche Entwicklung Europas maßgeblich bestimmt. Im Jahre 800 wurde er in Rom zum Kaiser gekrönt. Er, der selbst nicht schreiben konnte, förderte zur Hebung der Bildung Klöster und Bischofsschulen. Sagen und Geschichten umranken ihn.


Ludwig der XIV :
Ludwig der XIV. (1638 – 1715) der Sonnenkönig, war eine imponierende Herrscherpersönlichkeit, die in dem Riesenbau des Versailler Schlosses eine glänzende Selbstdarstellung fand. Seine negative Seite war sein übersteigertes Machtgefühl:
Der Staat bin ich!“ Nach dem Tod seiner spanischen Gattin Maria-Theresia schloss er eine geheime Ehe mit Madame de Maintenon.


Ludwig der XVI :
Louis XVI
. (1754 – 1793) erbte ein reformbedürftiges Königreich, welches einen starken Herrscher brauchte. Er war ein Fürst mit gewinnenden menschlichen, aber ohne staatsmännischee Eigenschaften. 1770 heiratete er Marie-Antoinette. Er wurde auf dem Platz der Revolution, heute Place de la Concorde, guillotiniert.


Marat:
Jean-Paul Marat (1743 – 1793) Mediziner und Revolutionär, stimmte für den Tod Ludwigs XVI. Als Präsident der Jakobiner entfachte er eine Kampagne zum Sturz der Girondisten. Die Revolutionärin Charlotte Carday erstach ihn in der Badewanne. Der Mord erlangte Berühmtheit durch das Gemälde von David.